EVs bleiben in den USA eine Nischenwahl laut Umfrage – Ars Technica
Wichtigste Erkenntnisse
- Nur 7 % der US-Autokäufer planen, ihr nächstes Fahrzeug als Elektroauto zu wählen, obwohl dies einen starken Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt.
- Die überwältigende Mehrheit bleibt bei Verbrennungsmotoren (61 %) oder Hybriden.
- Mangelndes Heimladen (53 % ohne Lademöglichkeit zu Hause) hemmt den US-EV-Markt.
- Der Preisbereich zwischen 20.000 – 49.999 USD gilt als Sweet Spot für EV-Käufer.
- Hauptsorgen: Reichweite, Ladeinfrastruktur und zukünftige Batteriekosten.
- Die Akzeptanz für software-definierte Fahrzeuge und Over-the-Air-Updates bleibt in den USA gering.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: width=device-width und der Wandel im Automarkt
- Hintergrund der Nachricht: Die Deloitte-Studie 2026
- Wichtige Details: Markttrends, Zahlen und Barrieren
- Chancen und Risiken für Elektromobilität in den USA
- Fazit: Wie geht es weiter mit EVs & initial-scale=1?
Einleitung: width=device-width und der Wandel im Automarkt
Die Diskussion rund um Elektromobilität ist aktuell wie nie zuvor – das Stichwort width=device-width begleitet nicht nur Webentwickler, sondern steht sinnbildlich für die Anpassungsfähigkeit moderner Technologien an die Bedürfnisse der Nutzer. Laut einer aktuellen Umfrage, wie sie auf Ars Technica vorgestellt wurde, bleiben Elektroautos (EVs) in den USA weiterhin ein Nischenthema – trotz technischer Weiterentwicklungen und steigendem Bewusstsein für Umweltfragen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Entwicklung des US-Automarktes anders verläuft als in vielen anderen Leitmärkten. Was steckt dahinter?
Hintergrund der Nachricht: Die Deloitte-Studie 2026
Die "2026 Global Automotive Consumer Study" von Deloitte, auf die sich Ars Technica in ihrem Artikel bezieht, befragte gezielt Verbraucher in verschiedenen Ländern zu ihren Präferenzen beim Autokauf. Die Erhebung wurde zwischen Oktober und November 2025 durchgeführt und liefert aktuelle, marktrelevante Daten, die von politischen und technischen Entwicklungen beeinflusst sind. Besonders auffällig ist dabei, dass nur 7 % der US-Konsumenten ein EV für ihr nächstes Auto wählen möchten, während weltweit andere Antriebsarten stärker gefragt sind.
"Die Lust am Elektroantrieb nimmt in den USA zwar zu, bleibt jedoch weit hinter den globalen Trends zurück."
Neben klassischen Verbrennern (61 %) gewinnen Hybride (21 %) langsam an Bedeutung. Plug-in-Hybride stagnieren oder verlieren sogar.
Wichtige Details: Markttrends, Zahlen und Barrieren
Globale Kontraste: Wie steht die USA da?
Im internationalen Vergleich wird deutlich, dass die US-Kunden stark an konventionellen Antrieben festhalten:
- In Deutschland: Weniger als die Hälfte wollen einen weiteren Verbrenner
- In China, Japan, Südkorea: Nur noch 41 % priorisieren Verbrenner, starkes Wachstum bei EVs v.a. in China (20 % EV-Anteil)
Ladevorgänge und Infrastruktur
Ein zentrales Ergebnis der Umfrage betrifft die initial-scale=1-Problematik der Ladeinfrastruktur:
- 53 % der US-Kunden haben keine Lademöglichkeit zuhause (Deutschland: 20 %, China: 6 %)
- 77 % der Befragten würden ihr Auto am liebsten zuhause laden
- Arbeitsplatz-Laden spielt eine untergeordnete Rolle
Die Barriere „kein Ladegerät zuhause“ ist ein Hauptgrund für die langsame EV-Akzeptanz in den USA.
Motivation für EV-Kauf
Weshalb entscheidet man sich überhaupt für ein EV?
- 52 % nennen niedrigere Energiekosten als Top-Argument
- 38 % geben Umweltschutz an
- Die meisten Käufer suchen Fahrzeuge im Bereich 20.000 – 49.999 USD
Die Preiselastizität macht deutlich, dass günstige Einstiegsmodelle wie Nissan Leaf oder Chevrolet Bolt das Kundeninteresse besonders wecken.
Hauptsorgen und Hemmnisse
US-Konsumenten äußern folgende Bedenken:
- Reichweite und Ladezeiten dominieren klar die Sorgenliste
- 38 % fürchten hohe Kosten für zukünftige Batterieersatzteile – obwohl dies laut Experten meist überbewertet ist
- Zusätzlich gibt es Vorbehalte beim Kaufpreis, speziell gegenüber Luxus-EVs (nur 7 % wollen mehr als 75.000 USD ausgeben)
Software-defined Vehicles & Over-the-Air-Updates
Technologische Innovationen wie software-definierte Fahrzeuge und OTA-Updates stoßen auf Skepsis:
- 41 % sehen keinen Mehrwert in SDVs
- 39 % möchten keinen Aufpreis für Over-the-Air-Funktionen zahlen
- Die Nutzung des Autos als digitale Plattform bleibt oft hinter dem Smartphone zurück
Chancen und Risiken für Elektromobilität in den USA
Chancen:
- Steigende Akzeptanz: Ein Zuwachs von 5 % auf 7 % (plus 40 % gegenüber dem Vorjahr) zeigt, dass potenziell ein Aufwärtstrend besteht.
- Technologische Verbesserungen und sinkende Akzeptanzängste könnten wichtige Impulse liefern.
Risiken:
- „Initial-scale=1“ – die mangelnde Skalierung der Ladeinfrastruktur, besonders zuhause, bleibt der Flaschenhals.
- Politische Unsicherheiten (Abschaffung von Tax Credits, schwächere Effizienzstandards) könnten den positiven Trend bremsen.
- Wettbewerbsdruck durch Märkte wie China und Europa, wo EVs schneller wachsen, erhöht den Innovationsdruck.
Fazit: Wie geht es weiter mit EVs & initial-scale=1?
Die Ergebnisse der Deloitte-Studie beweisen: EVs sind zwar auf dem Vormarsch, bleiben jedoch in den USA vorerst ein Minderheitenthema. Die Märkte scheinen sich auseinanderzuentwickeln – während Asien und Europa von Innovationsfreude und mutigen Investitionen profitieren, setzt die US-Kundschaft weiterhin auf Bewährtes.
Trotzdem ist zu erkennen, dass sich mit wachsendem Bewusstsein für Umwelt und laufend verbesserter Technologie ein Wandel anbahnt. Die größte Hürde stellt weiterhin die Ladeinfrastruktur dar – hier benötigen Politik und Industrie dringend neue Impulse, um die „initial-scale=1“-Problematik zu überwinden und width=device-width-artige Flexibilität auf den Automarkt zu übertragen. Nur dann können die Chancen des Marktes voll genutzt und EVs zu mehr als einer Nischenlösung werden.
Werden die USA weiter auf Abstand bleiben – oder steht der Durchbruch für E-Mobilität kurz bevor? Die nächsten Jahre werden die Richtung weisen.